Hallo an alle, die mir jetzt live zuschauen beim Video und hallo an alle, die sich die Aufzeichnung ansehen oder den Blog lesen. Heute möchte ich gerne über eine meiner ganz großen Leidenschaften sprechen: Das Malen. Das mache ich schon seit meiner Kindheit von Herzen gerne und war auch immer eins meiner Lieblingsfächer in der Schulzeit.

Als ich ins Arbeitsleben startete, gab es eine lange Mal-Pause. Dann habe ich 2003 begonnen, mit Öl auf Leinwand zu malen. Es war schon immer mein großer Wunsch, so richtig mit Farbe zu malen. Das habe ich ab dann jedes Jahr fortgesetzt. Dabei sind ein paar schöne Bilder entstanden. Einige möchte ich euch heute gerne zeigen, damit ihr auch wisst, wovon ich spreche.

Zusätzlich habe ich 2008 angefangen, Salsa zu tanzen. Daraus ist ein Bild entstanden, das für mich diese Freude an der Bewegung, an der Musik, an dem Kontakt mit Menschen, über die Kommunikation über die feinen Fingerspitzen beim Führen und Sich-Führen-Lassen zum Ausdruck bringt. Das ist eines meiner Lieblingsbilder. Zu Beginn habe ich nach Vorlage gemalt, aber dieses Salsa-Bild war eines der ersten, wo es dann wirklich ohne Vorlage ging. Ich habe es frei entwickelt gemeinsam mit dem Künstler, wo ich jährlich 4 Tage hingehe zum Malen. Und dieses Bild will ich euch jetzt zeigen. Das ist mein Salsa-Bild (s. Video 1:40). Das sieht so aus: Es zeigt ein Paar, eine Frau, einen Mann, und viele andere Menschen, die in Bewegung sind und tanzen. Das Bild mag ich sehr gerne, weil es für mich Bewegung und Lebensfreude ausstrahlt.

Ein weiteres Bild, und das ist von der Maltechnik her eins meiner besten, an dem ich sehr lange gemalt habe (ungefähr 80 Stunden), ist mein Orangen-Bild (s. Video 2:30). Das liebe ich auch sehr. Da bin ich schon teilweise gefragt worden: „Ist das eine Fotografie?“ Nein, das ist keine Fotografie, das ist wirklich gemalt mit Öl. Dieses Bild sehe ich immer direkt, wenn ich in meine Wohnung rein komme. Es hängt links von meiner Küchentür.

Eines meiner Favoriten ist entstanden, als ich zum allerersten Mal beim 4-tägigen Malen war in 2003. Die ersten zwei Tage habe ich ein Tomaten-Bild gemalt. Am dritten und vierten Tag habe ich dieses Gummibärchen-Bild gemalt. Das habe ich rahmen lassen. Es ist wirklich eines meiner Lieblinge, welches ich sehr gerne mag.

Malen tut einfach gut. Es entspannt und es kommen Gedanken hoch, die man dann verarbeiten kann. Ich kann der Kreativität freien Lauf lassen. Ich kann die Farbe aus mir herausfließen lassen und es tut der Seele gut, wenn man sich seiner Kreativität voll hingibt. Das habe ich noch viel mehr umgesetzt, als ich 2016 im Januar das erste Mal ein intuitives Bild gemalt habe. Das ist aus einer ganz schönen Situation heraus entstanden. Ich habe mir ein YouTube-Video angeschaut. Da ging es darum, wie ein Mandala-Bild entsteht und auch andere Bilder, die die Künstlerin gemalt hat. Ich habe mir zwei oder drei Videos angeschaut und bin direkt vom Tisch aufgestanden, bin hier in meinem Wohnort Dreieich (bei Frankfurt) zu einem Schreibwarenladen, habe mir einen neuen Zeichenblock und neue Farbstifte gekauft. Das sind die Stifte, Aquarell-Stifte, sehen aus wie ganz normale Farbstifte (s. Video 4:00). Ich bin nach Hause gegangen, habe meinen Namen „Elisabeth“ auf den Block geschrieben, und daraus ist dieses „Elisabeth“-Bild entstanden. Ich habe gar nicht mehr aufgehört zu malen, so sehr war ich im Flow. Ich habe 5 Stunden am Stück gemalt und das 3 Tage hintereinander. Dabei ist dieses Bild entstanden (s. Video 4:20). Ich könnte jetzt noch ganz viel erzählen über die Bewegung, den Fluss, der da drin ist, die Wurzeln und auch die Gedankenwelt. Hier die Planeten, Sonne und Mond, die für Männlichkeit und Weiblichkeit in jedem stehen. Und der Diamant, den jeder in sich trägt, das wahre Selbst, wie ich es nenne, und den wir immer mehr zum Leuchten bringen, je mehr wir wachsen und uns entwickeln. Das Bild mag ich auch sehr.

Aus der intuitiven Malerei ist auch dieses „Zuhause“-Bild entstanden, was auch ein bisschen Spaß beinhaltet (siehe das „u“ J). Dieses Bild symbolisiert für mich das Gefühl: „Ich bin Zuhause angekommen“ (s. Video 5:05). Das drückt für mich ganz viel aus. Dieses innere Zuhause angekommen sein. Bei der intuitiven Malerei kann man das sehr schön umsetzen, weil ganz viel innerlich freigesetzt wird an Gedanken und Gefühlen. Es hat auch wirklich eine heilsame Wirkung und es macht einfach total Freude.

Das letzte Bild ist dieses Jahr entstanden. Da habe ich mir diese neuen Stifte gekauft (s. Video 5:35). Sie nennen sich Pigment-Marker. Die haben eine schmale Spitze und eine breite Spitze so wie ein Text-Marker. Und es gibt einen Blender-Stift, mit dem man die Farben etwas übermalen oder verwischen kann. Das sieht dann fast aus wie Aquarell. Damit habe ich dieses Bild gemalt (s. Video 5:55). Das war jetzt nach einer Vorlage der Künstlerin Ulrike Hirsch aus dem Lern-Video, wie man mit den Stiften umgeht, und um die Farbe auszuprobieren, wie sie funktioniert.

Das wollte ich heute gerne mit euch teilen, meine Leidenschaft fürs Malen. Und ich freue mich, wenn es den einen oder anderen inspiriert, sich ein paar Stifte zu kaufen. Oder vielleicht habt ihr welche und lasst eurer Seele freien Lauf. Malt einfach mal aus euch heraus, was da gerne herauskommen möchte. Vielen Dank fürs Zusehen, Zuhören und Lesen und bis zum nächsten Mal.

Alles Liebe

Elisabeth